Buddy & the Huddle



Sieben Jahre ist es nun her, dass BUDDY & THE HUDDLE ihr letztes reguläres Album "Monument for John Kaltenbrunner" veröffentlichten. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass B&TH in all den Jahren aktiv waren. Weiterhin arbeiten die beiden an ihrem ureigenen Sound der irgendwo zwischen rootslastigen Zutaten wie Blues, Folk und Country einerseits und kammermusikalischer Experimentierlust andererseits liegt. Mehr Song als Track ist das; üppig instrumentiert und trotzdem karg. Die akustische Atmosphäre zieht in ihren Bann und fordert Aufmerksamkeit ein. Heraus gekommen ist - deutlich in einem amerikanischen Kaff verortbare - Instrumentalmusik. Kammerpop. Ein musikalisches Sittengemälde.

Dieses Mal haben sich BUDDY & THE HUDDLE "Das zufällige Leben des Homer Idlewild" von Yann Appery (Aufbau Verlag, Berlin 2005) als Inspirationsquelle vorgenommen. Homer Idlewild entspricht dabei gänzlich dem Prototypen des Antihelden, der bei den BUDDIES immer mal wieder auftaucht. Sei es mit Gene Harrogate ("Music For A Still Undone Movie Maybe Called Suttree" 1996), John Kaltenbrunner ("Monument For John Kaltenbrunner") 2003 oder eben jetzt Homer Idlewild. Genau genommen passt Thomas Alva Edison ("Take A Ride Into The Life Of Thomas Alva Edison" 2000) ebendso in diese Reihe.

Einmal mehr gilt: Die Einladung annehmen und sich von BUDDY & THE HUDDLE mitnehmen lassen ...

Far away, long ago.